INDIA TREK http://indiatrek.blogsport.de Reisen auf dem Rad Sat, 19 Nov 2016 11:27:31 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Unterwegs mit CUMULUS Daunenschlafsäcken – ein Review http://indiatrek.blogsport.de/2016/11/18/unterwegs-mit-cumulus-daunenschlafsaecken-ein-review/ http://indiatrek.blogsport.de/2016/11/18/unterwegs-mit-cumulus-daunenschlafsaecken-ein-review/#comments Fri, 18 Nov 2016 19:48:49 +0000 Jens Blog http://indiatrek.blogsport.de/2016/11/18/unterwegs-mit-cumulus-daunenschlafsaecken-ein-review/ Sieben Monate lang haben wir mit unseren Fahrrädern Südamerika erkundet. Genächtigt haben wir dabei zum großen Teil im Zelt. Hier waren uns Nacht für Nacht vier Daunenschlafsäcke des polnischen Herstellers CUMULUS treue Begleiter. Welche Erfahrungen wir mit den Schlafsäcken gemacht haben und ob wir noch einmal mit ihnen auf Tour gehen würden, könnt ihr in diesem Bericht nachlesen.

Viel Freude dabei!



Wir wollten unter anderem durch das Andenhochland fahren. Die Komforttemperatur der Schlafsäcke musste also etwa -10 °C betragen, da wir erwarteten bis auf weit über 4000 m Meereshöhe unterwegs zu sein. Bei dem ganzen zusätzlichen Gepäck das bei zwei Kindern notwendig wird, kam beim Schlafsackfüllmaterial nichts anderes als federleichte Daune in Frage.

 

 

Wir entschieden uns für CUMULUS Schlafsäcke – nicht zuletzt wegen deren hervorragendem Verhältnis zwischen Isolationsleistung und Gewicht. Livia bekam den allerwärmsten Schlafsack, den Teneqa 850 (850 g Daunenfüllung). Schließlich frieren Kinder viel schneller als Erwachsene. CUMULUS fand unser Vorhaben so klasse, dass sie uns unterstützen wollten. So wurden die Schlafsäcke gleich auf unsere Körperlänge angepasst. Magdalena erhielt sogar eine auf unsere Bedürfnisse zugeschnittene Baby-Sonderanfertigung! Emilia und ich entschieden uns für den etwas kompakteren Teneqa 700 (700 g Daunenfüllung).

 

 

Um das riesige Volumen für den tagtäglichen Transport einfach und schnell zu komprimieren, wählten wir die sehr leichten wasserdichten Ortlieb Packbeutel mit Ventil aus. Dank der großen Öffnung waren die Schlafsäcke tatsächlich rasch eingepackt und immer vor Regen geschützt.

 

 

Als robuste zweite Schicht zum Schutz vor Beschädigung und Nässe kam ein großer Packsack, ebenfalls von Ortlieb, zum Einsatz. Zurrgurte fixierten Die Schlafsackrolle sicher an der Anhängervorderseite. So diente die Rolle auch gleich als Spritz- und Windschutz für Magdalena.

 

 

Magdalena bewegte sich natürlich nachts viel hin und her. Daher hatte sie immer viele Schichten zusätzlich an. Nur wenn es wirklich sehr kalt war, haben wir ihren Schlafsack ganz geschlossen – sonst haben wir ihn hauptsächlich als Decke verwendet oder nur die untere Hälfte zu gemacht.

 

 

Gerade wenn es kühl ist müssen Schlafsäcke viel gelüftet werden, damit die über die Nacht von jedem Menschen abgegebene Feuchtigkeit entweichen kann. Denn je kälter die Luft ist, desto geringer ist ihre Aufnahmekapazität für Wasser. Hier auf Feuerland war es so eisig, dass wir sogar zur Mittagsrast unser Zelt aufstellten. Bei zwei Stunden Pause ist es eine gute Idee, die Schlafsäcke aufzuhängen.

 

 

Auf dem bolivianischen Altiplano hingegen ist es tagsüber eher mild, denn die Sonne hat enorme Kraft. Dafür sind die Nächte weitaus kälter. Jene, von der Livia gerade erwacht ist, war – 13 °C kalt!

 

 

Hier mussten die Schlafsäcke zeigen was sie können! Niemand von uns hat gefroren – und solch kalte Nächte hatten wir hier des Öfteren! Natürlich ist da auch eine gute Isomatte erforderlich, die Kapuze muss gut geschlossen werden und hungrig sollte man auch nicht ins Bett gehen… Auf dem Bild erkennt man übrigens gut, wie viel Kraft die Sonne in den bolivianischen Anden hat: Während das Zelt im Schatten noch tiefgefroren ist, ist der sonnenbeschienene Part stellenweise schon komplett abgetrocknet!

 

 

Hier verstaut Emilia gerade einen unserer Schlafsäcke im Ortlieb-Beutel. Schön zu sehen ist, was für ein fantastisches Volumen die Schlafsäcke entfalten, und wie kompakt sie sich dennoch verstauen lassen!

 

 

Wenn das Zelt morgens schon trocken ist und es wenig Wind gibt, kann man die Schlafsäcke auch gut direkt auf das Dach zum Lüften legen.

 

 

Den Platz den Babys beim Schlafen brauchen, sollte man nicht unterschätzen! Magdalena dreht sich leidenschaftlich gern quer, oder breitet ihre Arme über die volle länge aus. Dadurch, dass man ihren Schlafsack bis zum Fußende komplett öffnen kann, ist die Decke die wir dann erhalten in alle Richtungen groß genug für solche Fälle.

 

 

Die Schlafsäcke haben viel erlebt! Hier zum Beispiel Magdalenas ersten Geburtstag! Wir verbrachten den ganzen Tag im Zelt, weil es draußen höllisch stürmte. An Radfahren war nicht zu denken!

 

 

Wenn die Sonne ordentlich scheint, waren die Schlafsäcke meist innerhalb von wenigen Minuten durchgetrocknet.

 

 

So sah es bei uns morgens beim Aufwachen aus. Magdalena wird erstmals gewickelt. Livia darf noch ein wenig im kuscheligen Schlafsack bleiben, bis kurz vor Frühstücksbeginn.

 

 

Die kostbaren und feinen Schlafsäcke waren in dem Ortlieb Packsack gut geschützt. Das war auch sinnvoll, denn der Packsack musste einiges wegstecken: Scheuerbelastungen (Sträucher, Dornen, Spanngurte, etc.), Massen an Staub, Dauerregen, extreme UV Strahlung und bei höheren Stufen ab und an mal direkter Kontakt mit dem Hinterreifen.

 

 

Hätten wir eine ähnliche Wärmeleistung mit Kunstfaserschlafsäcken erreichen wollen, hätte ich gar nicht gewusst wohin mit dem ganzen Volumen. Das Packmaß der vier Winterschlafsäcke ist wirklich phänomenal!

 

 

So sah Magdalena zu Beginn der Reise aus (Dez. 2015).

 

 

Und so schaut sie heute aus (Nov. 2016). Eins hat sich nicht geändert: Sie liebt ihren Schlafsack!

 

 

Kommen wir zu den Details: Die mit Daunentunneln isolierten Reißverschlüsse sind hochwertige von YKK. Falls doch mal etwas kaputt geht, gewährt Cumulus mindestens fünf Jahre Garantie. Auch das Außenmaterial ist klasse: Es fühlt sich angenehm an, raschelt nicht besonders laut, hat dank Ripstop eine geringe Weiterreißtendenz, ist extrem leicht, trotzdem strapazierfähig und sehr schnelltrocknend.

 

 

Innen im Schlafsack gibt es eine kleine verschließbare Tasche. Hier passt ein Smartphone hinein, oder Ohropax, oder der mp3-Player mit den Gute-Nacht-Geschichten…
Übrigens: Der Teneqa 700 Schlafsack besteht aus insgesamt 37 Daunenkammern!

 

 

Der Daunen-Wärmekragen und die Kapuze lassen sich mit den elastischen Kordeln und einem Stopper auf die Umgebungsbedingungen anpassen. Intelligent: Auch bei absoluter Dunkelheit erkennt man dank unterschiedlicher Bauweise, um welchen der beiden Stopper es sich handelt.

 

 

Der Wärmekragen wird mit Klett verschlossen. Falls man ihn nicht benötigt, lässt sich der Klettverschluss einfach umschlagen, und nichts verhakelt sich.

 

 

Zeit ein Fazit zu ziehen. CUMULUS Schlafsäcke können wir wärmstens empfehlen. Sie waren mit die besten Ausrüstungsgegenstände, die wir auf der Reise dabei hatten und wir würden sie jederzeit wieder mitnehmen wenn kalte Temperaturen zu erwarten sind. Diese sechs Merkmale gefielen uns dabei am besten:

- Hervorragendes Verhältnis zwischen Isolationsvermögen und Gewicht
- Sehr gute Komprimierbarkeit
- Hohe Haltbarkeit
- Sehr moderater Preis
- Fertigung nach individuellen Wünschen möglich
- hochwertige durchdachte Verarbeitung

Lediglich zwei Kritikpunkte haben wir: Die von Cumulus mitgelieferten Packbeutel fanden wir nicht so praktisch. Sie lassen sich nicht komplett verschließen, so dass immer ein kleiner Teil des Schlafsacks ungeschützt der Umgebung exponiert ist. Da reißt z.B. beim Verstauen im Rucksack mal leicht etwas auf, wenn man nicht ganz achtsam ist.
Außerdem macht Cumulus keine Angaben zum Tierschutz, im Gegensatz zu vielen anderen Outdoor-Herstellern die Daunen verarbeiten. Es wird lediglich darauf hingewiesen, dass ausschließlich polnische Gänsedaune zum Einsatz kommt. Eine Versicherung, dass weder lebend gerupft noch gestopft wird, wäre wünschenswert!

Ansonsten haben wir nichts zu kritisieren, ganz im Gegenteil. Ich werde wohl nie wieder mit meinem schweren Kunstfaserschlafsack losziehen… Und falls mal eine Wäsche notwendig ist: Keine Angst, CUMULUS erklärt euch wie ihr euren Schlafsack ganz einfach zuhause in der Badewanne waschen könnt. Das nimmt ein wenig Zeit in Anspruch, kostet dafür aber fast nichts! Soweit zunächst zu den Schlafsäcken. Falls ihr noch Fragen habt, immer her damit! Eine englische Übersetzung folgt bald.

Beste Grüße
Jens & Co.

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LIMA!! Fin de viaje!!! http://indiatrek.blogsport.de/2016/07/13/lima-fin-de-viaje/ http://indiatrek.blogsport.de/2016/07/13/lima-fin-de-viaje/#comments Wed, 13 Jul 2016 20:06:08 +0000 Jens Blog http://indiatrek.blogsport.de/2016/07/13/lima-fin-de-viaje/

In Ayacucho standen wir vor der Entscheidung: Fahren wir direkt zur Küste, verlassen die Anden und erreichen Lima zügig über die Panamericana an der Küste (Steinwüste)? Oder nehmen wir lieber die fast ebenso lange Carretera Central (570 Km), die weiterhin durch die hohen Berge führt? Bei zweiterer Option wäre deutlich weniger Verkehr zu erwarten, die Landschaft wäre vielseitiger, dafür wären aber deutlich mehr Höhenmeter zurückzulegen und die Gefahr bestünde, dass wir Lima aus zeitlichen Gründen nicht mehr aus eigener Kraft erreichen. Hinzu kam noch, dass Livia erkrankte und wir länger in Ayacucho verweilen mussten als geplant.
Als es Livi schließlich wieder besser ging fällten wir nach vielem Überlegen die Entscheidung: Die Abenteuerfreude und die Lust auf eine letzte knackige Herausforderung hatten uns gepackt: Wir versuchen es! Los geht’s – einmal mehr auf in die Berge! Carretera Central – wir kommen!

 

 

Die abenteuerlichste Strecke ist der Weg zwischen Huanta und dem Pass vor Huancayo (3900 m). Über eine Distanz von 150 Km folgt die Straße 3S dem tief eingeschnittenen Tal des Rio Mantaro. Teilweise erinnerte mich die Streckenführung an den Karakorum Highway in Pakistan: Es gibt nur eine Fahrspur (!), ab und an Ausweichstellen, der Straßenbelag ist sehr schlecht, oft gibt es durch Erdrutsche bedingt Schotterpassagen und der Weg windet sich teils auf haarsträubende Weise am steilen Berghang entlang, teils hunderte Meter über dem eigentlichen Flussniveau!

 

 

Manchmal blieb uns fast das Herz stehen! Gerade dann, wenn sich zwei 40Tonner begegneten, auf einem Weg, kaum breiter als der Elberadweg! Etwas Mut verlangten auch die Passagen, bei denen das Gelände gleich neben der Straße senkrecht in die Tiefe stürzte. Hinzu kamen immer wieder Stellen, an denen der Asphalt wegbröselte und Teile der Straße schon den Abgrund hinuntergerutscht waren. Im Bild: Der einspurige in den Fels gehackte Weg mit großem rotem LKW in der Fotomitte.

 

 

Wir waren froh darüber, dass wir meist bergseitig fahren konnten und die Seite mit dem Abgrund dem entgegenkommendem Verkehr vorbehalten war. Generell ist die Strecke überaus Kurvenreich, daher benutzt motorisierter Verkehr das Horn in sehr starkem Umfang. So waren wir stets vorgewarnt, wenn ein Lastwagen vorhatte um die Ecke zu biegen. Wir suchten dann schnell eine Ausweichstelle oder schmiegten uns an die Felswand. Extreme Steigungen und der schlechte Straßenbelag sorgten für eine Durchschnittsgeschwindigkeit weit unter 10 Km/h.

 

 

Der meandrierende Rio Mantaro. Die Temperaturen sind hier sehr hoch, perfektes Klima also für Sandfliegen. Bei Besichtigung des Tals ist unbedingt auf genügend große Reserven an Mückenschutzmittel zu achten! Ortschaften und Läden gibt es nämlich nicht wirklich viele.

 

 

Wie oft wünschten wir uns, doch einfach durch das Tal neben dem Fluss fahren zu können! Wahrscheinlich wurde die Straße jedoch am Hang eingerichtet, um nicht das wenige fruchtbare Land weiter zu dezimieren.

 

 

Fast geschafft! Ab der Brücke bei Izuchaca geht es entspannter zu. Der Verkehr wird wieder stärker und hinter dem Pass auf knapp 3900 m erwartet uns die Großstadt Huancayo. Damit wir rechtzeitig unseren Flug erreichen können wir uns dort nur einen halben Pausentag leisten. Das heißt: Mittags ankommen, ins beste Hotel der Stadt einchecken, schnell die Wäsche zur Wäscherei, Proviant einkaufen und am nächsten Mittag (wenn die Wäsche fertig ist) weiterfahren.

 

 

Mal wieder ein Zeltfoto. Aufgrund der vielen Kakteen eignen sich Parkplätze, Bauplätze, Steinbrüche und ähnliches am besten zum Zelten. Mittlerweile sind uns schon so viele Hilleberg-Aluminium-Heringe durch Abbrechen der Köpfe abhandengekommen, so dass ich Ersatz besorgen musste. Jetzt haben wir 8 unzerstörbare große lange Stahlnägel. Die gehen überall rein – und brechen nicht!

 

 

Wenn Magdalena nicht umherläuft und Dinge von A nach B und wieder zurück bringt oder auf der Jagd nach Socken ist, galoppiert sie auf dem zusammengepackten Zelt – alternativ auf der Schlafsackrolle…

 

 

Ab und an treffen wir andere Radler, doch längst nicht so häufig wie auf der Fahrradautobahn Carretera Austral in Chile. Hier ein Schweizer auf mehrjähriger Tour mit einem kolumbianischen Radler. Ziel (na klar!): Ushuaia!

 

 

Weiter, weiter, auf nach Lima! Ein letzter Pass liegt vor uns. Aber was für einer! Bis auf über 4800 m müssen wir klettern! Auf dieser Höhe war ich noch nie! Es geht durch das metallurgische Zentrum Perus. Hier reiht sich eine Miene an die andere. In der Umgebung von La Oroya werden unter anderem Blei, Kupfer, Zink, Gold und Silber abgebaut. Wir nächtigen in der Stadt, die das Blacksmith Institute 2006 und 2007 für einen der zehn meist verschmutzen Orte der Welt kürte! Es sah dort eigentlich aus wie in jedem anderen peruanischen Ort, aber laut einer Studie der Universität San Luis im Auftrag der Weltgesundheitsorganisation hatten 7 von 10 untersuchten Kindern 20 bis 40 µg Blei pro Deziliter im Blut! Dadurch, dass unser MSR Filter eine völlige Fehlkonstruktion ist (Näheres dazu ein anderes Mal), müssen wir unser Trinkwasser seit geraumer Zeit eh in Flaschen kaufen.

 

 

Hier verlassen wir den Bergarbeiterort la Oroya (3900 m). Noch 1000 Höhenmeter zum Pass – aufgeteilt auf 45 Km. Ist also recht entspannt zu fahren, solang man gut akklimatisiert ist, was wir von uns bei fast drei Monaten Aufenthalt in den Anden guten Gewissens behaupten können.

 

 

Wir steigen auf 4500 m auf und Zelten mit Blick auf den Letzen Bergkamm, den es zu erklimmen gilt. Es wird gar nicht so kalt nachts (- 6°C) und unsere Taktik geht auf: Am nächsten Tag erreichen wir genau zu Mittag den höchsten Punkt. So ist es da oben nicht ganz so eisig, und auch die Abfahrt wird angenehmer bei nachmittäglichem Sonnenschein.

 

 

Geschafft! Wir erreichen den höchsten Punkt unserer Reise! So schnell werden wir in naher Zukunft diese Höhe mit den Rädern nicht mehr erklimmen. Nun geht es auf einer Distanz von 140 Km steil bergab: 4800 m downhill! Leider ist der Verkehr sehr stark und die Straße etwas zu eng für die vielen Lastwagen. Es macht trotzdem Spaß, zudem wir wissen, dass wir unser Ziel Lima höchstwahrscheinlich auf zwei Rädern erreichen werden. Die letzte große sportliche Herausforderung ist gemeistert!

 

 

Magdalena wirkt hier oben etwas platt. Das mag daran liegen, dass sie gerade erst aufgewacht ist, oder die geringe Sauerstoffkonzentration taugt ihr nicht so. Also schnell auf die Räder und hinab! Je tiefer, desto wärmer!

 

 

Wir düsen zwei Tage, dann haben wir Lima erreicht. Hier wird es noch einmal etwas anstrengender, allerdings wegen des Großstadtverkehrs. Wir fahren Autobahn durch die Stadt, bis uns das zu heikel wird, denn immer mal wieder fehlt der Seitenstreifen und dann ist es kein Vergnügen mehr. Die letzten 13 Km legen wir auf normalen Straßen zurück. Gut dass wir mit GPS navigieren können, und nicht auf Papierkarten angewiesen waren. Nun befinden wir uns in Callao, 20 Minuten zu Fuß zum Flughafen von Lima. Am 17. Juli heben wir ab – die große Reise ist beendet! Was für eine Tour! Wir sind sehr glücklich, dass wir so gut wie unfallfrei geblieben sind, dass wir alle aufgetretenen Krankheiten erfolgreich behandeln konnten und so wahnsinnig viel erleben durften! Nun warten viele neue Herausforderungen auf uns und unsere Kinder. Wir sind gespannt, freuen uns auf die vor uns liegenden Aufgaben. Und: Das nächste Abenteuer kommt mit Sicherheit!

Bis bald,

emmy, Livia, Magdalena & Jens

 

 

 

 

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