Tarimbecken (Taklamakan Wüste)

 

 

Eine moderne Oase am Rande der Taklamakanwüste

 

 

Es herscht reges Treiben, denn die nächste Versorgungsstation ist viele Autostunden entfernt

 

 

Ich bin seit Kashgar unterwegs mit Ernst Christen. Getroffen hatten wir uns dort auf einem Markt, und dann festgestellt, dass wir einige Monate zuvor schon Mailkontakt hatten. Denn eigentlich wollten wir beide über das tibetische Hochplateau fahren, was uns leider durch die neuen Sicherheitsbestimmungen verwehrt wurde

 

 

Salzkrusten in der Wüste – der Winter steht hier kurz bevor, es ist daher recht kühl

 

 

Eine der wenigen Erhebungen – sonst ist das Terrain meist flach. Dort ist dann der Wind und die Windrichtung von größter Bedeutung für das Vorankommen

 

 

Es schaut nicht so aus, aber es ist wirklich kühl. Ich trage den langärmligen Windstopper, meine dreiviertel Hose und Beinlinge. Abends auch Handschuhe, einen Schal und die Windstopper Helmmütze

 

 

Trotzdem hat die Sonne viel Kraft – Ernst fährt daher mit Sonnenhut

 

 

Eine weitere Oase- mittlerweile eine florierende Stadt. Bewohnt hauptsächlich von Han-Chinesen, Uiguren wohnen hier eher im ländlichen Bereich

 

 

Blick am Morgen aus unserem Hotelfenster – ich mag den Anblick des kalten Nebels und den allgegenwärtigen Geruch von Kohleöfen. Rieche ich heute solche Öfen, muss ich immer an den Wintereinbruch in China 2008 denken und werde ganz sehnsüchtig

 

 

Mein absolutes Lieblingsessen hier! Uigurisches Lakhman – leckere frisch zubereitete Nudeln mit Gemüse und Fleisch – das perfekte Essen um die Energiespeicher wieder zu füllen!

 

 

Mir läuft da heute noch das Wasser im Munde zusammen – und das tolle ist: Dieses Gericht gab es in jeder Uigurischen Siedlung!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

Salztolerantes Wüstengras

 

 

Ernst und ich haben uns wieder getrennt – er bleibt auf der nördlichen Strecke, und ich mache mich auf den Weg nach Süden gen Xining. Hier habe ich über zweieinhalb Tage keine Versorgungsmöglichkeit mehr, ich bin also gut beladen mit Vorräten. Wieder allein zu sein tut gut, auch wenn die Zeit mit Ernst, einem praktizierenden Buddhisten, inspirierend war. Danke für viele Denkanstöße!

 

 

Nach über 1000 Km Wüste gibt es endlich wieder Berge! Das Nordhimalaya steht vor mir! Der Winter übrigens auch, was ich noch zu spüren bekommen soll.